Die Villa Orange ist klimaneutral

Wir warten nicht ab, sondern tun etwas.


Seit vielen Jahren ist das Thema Nachhaltigkeit fest in der Strategie und im Tagesgeschäft unseres Biohotels verankert – jetzt sind wir noch einen Schritt weitergegangen und sind seit letztem Herbst klimaneutral!

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Der Klimawandel ist die größte globale Herausforderung für die Menschheit seit dem Ende der Eiszeit. Weltweit besteht inzwischen Einigkeit, dass wir diesen menschengemachten Klimawandel dringend begrenzen müssen. Seit 2011 lassen wir die Treibhausgasemissionen unseres Biohotels Villa Orange erfassen und haben unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen zur Klimaverbesserung und Energiereduktion stetig weiterentwickelt. Damit der eigene ökologische Fußabdruck möglichst gering bleibt. Was wir selbst nicht aus eigener Kraft verbessern konnten, haben wir jetzt durch den Kauf von Klimaschutzzertifikaten ausgeglichen.



Für das Jahr 2019 hat die Fokus Zukunft GmbH & Co. KG  folgende mit unserem Hotel verbundene Klimabelastung ermittelt:

Der CO2-Fußabdruck unseres Hotelbetriebs inkl. der Speisen und Getränke beträgt 123 Tonnen CO2 äquivalente Schadstoffe pro Jahr. Zur Veranschaulichung: Im Durchschnitt verursacht ein Deutscher pro Jahr in etwa 10 Tonnen CO2 durch seine Lebensführung.
Mit 8,92 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Übernachtung liegen wir unterhalb dem Mittelwert der DEHOGA-Umweltstudie.

Wir haben uns entschieden, in ein hochwertiges Klimaschutzprojekt in Kenia zu investieren und durch den Kauf von 264 Klimaschutzzertifikaten die Emissionen unseres Hotel- und Restaurantbetriebs für 2019 und 2020 auszugleichen. Mit diesen Zertifikaten unterstützen wir ein Kochofenprojekt in Kenia von Gold Standard. Das Projekt führt rund 20.000 energieeffiziente Kochherde in die Region Kisumu ein, wodurch der Brennstoffverbrauch und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen der Endnutzer gesenkt werden. Für die Kompensation unserer Treibhausgase haben wir die Auszeichnung „klimaneutrales Hotel“ erhalten.

Damit ist die Villa Orange eines der ersten in der Branche, das seine Emissionen nach dem Kyoto-Protokoll freiwillig kompensiert und alle Übernachtungen ohne Aufpreis klimaneutral anbietet.

 


Was ist der Klimawandel und welche Folgen hat er?

Verantwortlich für den Klimawandel sind Treibhausgasemissionen, wie Kohlenstoffdioxid, Methan, Lachgas und Kältemittel, die seit Beginn der Industrialisierung in großen Mengen in die Atmosphäre ausgestoßen werden. Ursächlich sind vor allem die Verbrennung von fossilen Kraftstoffen wir Kohle, Gas und Öl. In der Folge erwärmte sich die Erde bereits um etwa 1,2 Grad Celsius. Der Weltklimarat schätzt, dass sich die Oberflächentemperatur der Erde bis Ende des Jahrhunderts um durchschnittlich weitere 4 Grad Celsius erwärmen wird, wenn wir nicht noch entschlossener handeln. Die Weltgemeinschaft hat sich im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens darauf geeinigt, dass eine Erwärmung auf unter 2 Grad Celsius beschränkt werden muss, um katastrophale Folgen zu verhindern. Die Zusagen der einzelnen Staaten reichen aber nur für 4 Grad. Um diese Ambitionslücke zu schließen, bedarf es eines zusätzlichen und erheblichen Engagements von Unternehmen und Bürgern.

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Wie hat die Fokus Zukunft GmbH & Co. KG den Energieverbrauch berechnet?

Durch einen praxisgerechten und validierten Erhebungsbogen wurden neben allgemeinen Daten zur Größe und Ausstattung des Betriebes, Daten aus den Bereichen Gebäude, Print, Mobilität, Reinigung/Wäsche sowie Food & Beverage (F & B) und Sonstiges abgefragt. Auch der Anfahrtsweg der Mitarbeiter floss in die Berechnung mit ein. 



Wie werden Emissionszertifikate generiert?

Der Treibhauseffekt ist ein globales Phänomen, da die Verteilung der Treibhausgase in der Atmosphäre in etwa gleichmäßig ist. Daher spielt es keine Rolle, wo auf der Welt Treibhausgase eingespart oder gespeichert werden. Im völkerrechtlich verbindlichen Kyoto-Protokoll wurde daher festgelegt, dass sogenannte Klimaschutzprojekte, die Treibhausgasemissionen vermeiden oder speichern, dort stattfinden sollen, wo sie am wirtschaftlichsten sind. Entsprechend gibt es viele Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern, weil hier das Potential der Einsparungen durch neue klimafreundliche Technologien noch sehr hoch ist.

Welche Projekte fördert die Villa Orange durch die gekauften Emissionsrechte?

Wir glauben ganz besonders an die Zukunft von erneuerbaren Energien und die Chance eines nachhaltigen und klimafreundlichen Wachstums, insbesondere in Entwicklungsländern. Deshalb haben wir in ein hochwertiges Klimaschutzprojekt in Kenia investiert.

Das Projekt führt rund 20.000 energieeffiziente Kochherde in die Region Kisumu ein, wodurch der Brennstoffverbrauch und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen der Endnutzer gesenkt werden. Außerdem trägt das Projekt zur nachhaltigen Entwicklung der Gesundheit bei, da es auch dazu dient, die durch das Einatmen von Rauch verursachten Krankheiten zu lindern. Dies steht im Einklang mit den erklärten Zielen des Gold Standards. Die Öfen werden von Einheimischen unter der Schulung und Aufsicht von co2balance Kenia Ltd. Hergestellt, vertrieben und installiert. Es wird geschätzt, dass jeder in diesem Projekt vertriebene, effiziente Holzofen die Treibhausgasemissionen um etwa 3 Tonnen CO2e pro Jahr reduziert.

In diesem PDF können Sie weitere Details nachlesen

 

 

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