Neue Ausstellungen
Tipps für den Museumsbesuch in Frankfurt
Frankfurt steckt voller Museen – und gerade im Februar lohnt sich ein Abstecher besonders. Zwischen Kunst, Geschichte und Design gibt es viel Inspiration, die graue Tage farbig machen: Das Museum für Kommunikation widmet sich der Geschichte der Mobiltelefonie, das MAK präsentiert Teppiche mit politischer Botschaft, das Städel Museum zeigt Zeichnungen von Max Beckmann und im Übergangsdomizil der Schirn sind Videoinstallationen zu erleben.

Also: erst gemütlich frühstücken und dann kreuz und quer durch die Stadt. Mit unseren Packages sind Sie flexibel und können spontan entscheiden, wonach Ihnen der Kopf steht. Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen auch die Museen, die es nur in Frankfurt gibt: Ein humorvolles, ein romantisches und das mit dem Struwwelpeter. Jedes Museum eröffnet eine eigene Welt – voller Geschichten, die nur darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden.
Das zeigen die Frankfurter Museen:
Max Beckmann im Städel Museum
Bis 15. März 2026 präsentiert das Städel Museum alle Schaffensphasen Max Beckmanns.
Das Städel Museum besitzt eine der bedeutendsten Beckmann-Sammlungen weltweit. Rund 80 Zeichnungen – von bislang wenig bekannten Blättern bis hin zu herausragenden Hauptwerken eröffnen einen direkten, intensiven Zugang zu Beckmann, einem der bedeutendsten Künstler der Moderne.
Für wen? Für alle, die an Meisterwerken der Kunst interessiert sind.
Eintritt? ab 18 €, bis 12 Jahre freier Eintritt
Aktuell auch zu sehen: Asta Gröting: Ein Wolf, Primaten und eine Atemkurve. Bis 12. April 2026
Info: www.staedelmuseum.de
Hinkommen: Schaumainkai 63; 60596 Frankfurt am Main
Mit der U5 ab "Musterschule" bis "Willy-Brandtplatz" + Fußweg oder Straßenbahn 12 ab "Hessendenkmal" bis "Weser-/Münchener Straße" + Fußweg
Museum für Kommunikation "100 Jahre unterwegs telefonieren "
Am 7. Januar 1926 wurde Geschichte geschrieben: Erstmals telefonierten Menschen in einem fahrenden Zug auf der Strecke Hamburg–Berlin. Von Zugtelefonie bis Smartphone zeigt die Ausstellung, wie mobile Kommunikation unser Leben revolutioniert hat.
Für wen? Für alle, die sich für Alltagsgeschichte interessieren
Wo? Museum für Kommunikation, Schumannkai
Eintritt: Erwachsene 9 €; bis 6 Jahre freier Eintritt
Info: www.mfk-frankfurt.de
Hinkommen: Schaumainkai 53; 60596 Frankfurt am Main
Mit der U5 ab "Musterschule" bis "Willy-Brandtplatz" + Fußweg oder Straßenbahn 12 ab "Hessendenkmal" bis "Weser-/Münchener Straße" + Fußweg
Museum Angewandte Kunst "Wolle. Seide. Widerstand."
Teppiche - politisch gesehen! Die Ausstellung präsentiert ab 6. Februar 2026 Teppiche internationaler Künstlerinnen und Künstler, die sich u.a. mit politischem Widerstand befassen. Zu sehen sind Arbeiten von beispielsweise Jan Kath, William Kentridge und Tobias Rehberger.
Für wen? Für alle, die Teppichkunst im politischen und gesellschaftlichen Kontext betrachten möchten
Wo? MAK Museum Angewandte Kunst
Eintritt: Erwachsene x €; bis 18 Jahre freier Eintritt
Info: www.museumangewandtekunst.de
Hinkommen: Schaumainkai 17; 60596 Frankfurt am Main
Mit der U5 ab "Musterschule" bis "Willy-Brandtplatz" + Fußweg
Caricatura Museum: Das kann nur Perscheid!
Das Caricatura Museum würdigt bis 7. Juni den Kult-Cartoonisten Martin Perscheid. Mit scharfem Witz und feinem Zynismus entlarven seine Cartoons menschliche Abgründe – und lassen uns trotzdem lachen.
Für wen? Für alle, die zum Lachen nicht in den Keller gehen
Eintritt? 8 €, bis 18 Jahre freier Eintritt
Immer zu sehen: Die Sammlung mit Werken der „Neuen Frankfurter Schule“
Info: www.caricatura-museum.de
Hinkommen: Mit der U5 ab "Musterschule" bis "Dom/Römer"
Jüdisches Museum
Das sanierte und erweiterte Jüdische Museum bietet nicht nur architektonisch interessante Perspektiven: Die Dauerausstellung beleuchtet bekannte Frankfurter Familien - das schon im 5. Jahr und im „Flowdeli“ genießen Besucher koschere Küche - süß und herzhaft.
Für wen? Für alle, die sich für die jüdische Geschichte Frankfurts interessieren
Eintritt: Erwachsene 12 €, bis 18 Jahre freier Eintritt
Info: www.juedischesmuseum.de
Hinkommen: Mit der U5 ab "Musterschule" bis "Willy-Brandt-Platz"

Struwwelpeter-Museum
Der Struwwelpeter gehört zum Frankfurter Kulturerbe und nur hier gibt es ein Museum, das sich seinen Figuren - dem Struwwelpeter, dem Zappel-Philipp, Hanns Guck-in-die-Luft oder dem Suppen-Kaspar widmet. Ein Verngügen für Klein und Groß!
Für wen? Alt und Jung
Eintritt: Erwachsene 8 €; bis 6 Jahre freier Eintritt
Info: www.struwwelpeter-museum.de
Hinkommen: Mit der U5 ab "Musterschule" bis "Dom/Römer"
Deutsches Romantik-Museum & Goethe-Haus
Romantik – Gefühl, Geisteshaltung, Stilrichtung. Frankfurt widmet dieser Epoche das erste Romantik-Museum weltweit. Goethe, Wagner, Bettina von Arnim und die Brüder Grimm sind hier auf faszinierende Weise präsent. Direkt neben dem Goethe-Haus, zwei Orte, wo das Familienleben der Goethes und das Frankfurt des 18. Jahrhunderts in authentischer Atmosphäre zum Leben erwachen.
Für wen? Für alle, die Goethe und die Romantiker lieben.
Eintritt? 12 €
Aktuell auch zu sehen:
Info: www.deutsches-romantik-museum.de
Hinkommen: Großer Hirschgraben 21, 60311 Frankfurt am Main
Mit der U5 ab "Musterschule" bis "Dom/Römer"
Bárbara Wagner & Benjamin de Burca ab 29. Januar in der Schirn
Die SCHIRN präsentiert eine große Einzelausstellung des Künstlerduos Bárbara Wagner & Benjamin de Burca. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine eigens entwickelte Videoinstallation, die sich der aktuellen Hardcore-Szene und insbesondere Straight Edge (kurz „sXe“) in Deutschland widmet.
Für wen? Für alle, die an aktuellen Entwicklungen in der Kunst interessiert sind.
Eintritt? Die Eintrittspreise variieren je nach Wochentag 12 - 14 €.
Auch zu sehen: Thomas Bayrle Die SCHIRN präsentiert ab 12. Februar eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers mit dem Titel FRÖHLICH SEIN!
Info: www.schirn.de
Hinkommen: Gabriel-Riesser-Weg 3, 60325 Frankfurt am Main, ehemals Dondorf Druckerei
Mit der U4 ab "Merianplatz" bis "Bockenheimer Warte" + Fußweg 5 Minuten
Fotonachweise:
© Städel Museum, Ausstellungsansicht Max Beckmann Foto: Norbert Miguletz
© Museumsstiftung Post und Telekommunikation
© Museum Angewandte Kunst, Grafik/Graphic: Bureau Sandra Doeller
© CMF_Martin_Perscheid
© Jüdisches Museum Foto: Norbert Miguletz,
© Struwwelpeter-Museum
© Schirn Kunsthalle Frankfurt, Schirn_Presse_Wagner_DeBurca_Filmstill_Future_of_Yesterday_3-720x405
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