Gemeinwohl-Bilanz


Wie würde eine Ökonomie aussehen, in der nicht das Geld, sondern das Gemeinwohl zum obersten Ziel des Wirtschaftens wird? Wie lässt sich die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie im Unternehmen umsetzen? Die Villa Orange hat sich dieser Herausforderung gestellt und ihr ethisches Handeln bilanziert.

Normalerweise bilanziert ein Unternehmen nach Gewinn und Verlust. Grob gesagt stellt es die Einnahmen den Ausgaben gegenüber. Die Gemeinwohl-Bilanz misst Erfolg nach neuen Maßstäben: Nicht nur der Finanzgewinn ist oberstes Ziel, sondern die Mehrung des Gemeinwohls. Sie bewertet den Umgang des Unternehmens mit seinen Lieferanten, den Geldgebern, den Mitarbeitern, den Kunden und mit der Gesellschaft. Entscheidende Parameter sind Werte wie Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitentscheidung. Einen anschaulichen Überblick gibt unser Kurzbericht.



titel Gemeinwohlbericht Villa Orange






"Wirtschaftliches Handeln sollte stets auf gemeinwohlfördernden Werten basieren. Die Bilanzierung macht uns bewusst, wo wir in Sachen Gemeinwohl stehen. Ein spannender Prozess mit kontroversen Fragestellungen, der neue Impulse setzt. “

Christiane Hütte







Am GWÖ-Bericht wirkten die Inhaberin Christiane Hütte und die Mitarbeiter Andreas Müller (Koch), David Ebulue (Rezeptionist), Aneta Jagiello (Frühstücksdame), Katia Beck (Zimmerfrau) und Susanne Röder  (Hausdame) mit. Er wurde in Peer-Evaluation mit zwei weiteren BIO HOTELS unter der Anleitung von GWÖ-Berater Armin Schmelzle erstellt.

Link zum Zertifikat

Link zur ausführlichen Kompaktbilanz 2017/2018 nach Matrix 5.0



Über die Gemeinwohl-Ökonomie

Dass aus einem „guten Leben für mich“ ein „gutes Leben für alle“ wird, ist grundlegender Gedanke der Gemeinwohl-Ökonomie. Das Konzept wurde vom österreichischen Autor Christian Felber als Vision eines alternativen Wirtschaftssystems entwickelt. Bislang haben sich 2.000 Unternehmen, darunter auch Sonnentor, Grüne Erde, der Ökostromanbieter Polarstern, die taz, Bioland, die Sparda Bank München und Vaude, 200 Vereine, 20 Gemeinden und mehr als 7.000 Privatpersonen der Bewegung angeschlossen.
Link zur Gemeinwohl-Ökonomie

 

 

 

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